Auf der Suche nach der perfekten Asset Tracking-Lösung

Der europäische Marktführer für Beacon-Technologie, Favendo, erweitert sein technologisches Portfolio und holt mit Sebastian Weiß gebündeltes RFID-Knowhow an Bord.

Der gelernte IT-Systemelektroniker begleitet die Entwicklung der RFID-Technologie seit über zehn Jahren und ist ausgewiesener Kenner der Radio-Frequency Identification. Von der Einführung der LF-Technologie als industriellen Standard über die HF- bis zur UHF-Technologie hat er an seinen bisherigen Stationen alle Phasen verfolgen können.

Der 32- Jährige verbindet kundenorientierte Kreativität in der Produktentwicklung mit tiefgreifendem technischen Detailwissen über die Technologie, die zum industriellen Standard für industrielles Tracking – das Nachverfolgen von Produkten und Materialien – geworden ist. Die Technologie fasziniert ihn nach über einem Jahrzehnt im Geschäft noch immer: „Man kann schon jetzt sehr, sehr viel mit RFID-Technologie anstellen und trotzdem sind viele Dinge noch nicht erschlossen. Man kann viel damit machen. Aber eben nicht alles“, sagt Weiß, der die Zukunft vor allem in der Kombination der verschiedenen Sensor-Techniken sieht. Dabei würden bereits die RFID-Sensoren selbst immer vielseitiger.

„RFID-Technik kommt vor allem in Lagerlogistik und Industrie zum Tragen, wo die Transponder, auch Tags genannt, oft verwendet werden, um Wareneingänge und -ausgänge zu buchen und überhaupt Materialen zu erfassen. Der Trend geht dahin, dass die RFID-Tags mit weiteren Sensoren ausgestattet werden, um beispielsweise Feuchtigkeit, Erschütterung und Beschleunigung zu erfassen, um noch mehr Daten analysieren und noch mehr Informationen über das Produkt weitergeben zu können. Das Thema Beacons – im Sinne von iBeacons – in der Industrie ist deshalb extrem spannend. Es ging bei allen Industriekunden bei meinen bisherigen Stationen immer darum, dass man ein bestimmtes Asset verfolgen will. Mit RFID hab ich die Möglichkeit A und B abzudecken, aber den Weg von A nach B zu verfolgen, ist mit RFID ziemlich schwierig und kostenaufwendig. Mit der Beacon-Technologie hab ich aber genau diese Möglichkeit, mein Asset auf dem Weg von A nach B in Echtzeit zu tracken und darüber hinaus Indoor-Navigation anzubieten. Mein Schritt als RFID-Spezialist zu den Beacon-Spezialisten von Favendo und die dahinter stehende Unternehmensstrategie ist aus meiner Sicht wichtig und folgerichtig, um hier RFID- und Beacon-Technologie in einem Produkt bzw. in einem einzigen Gerät zu kombinieren und um eine einheitliche Lösung für die Kunden zu schaffen. Dann muss man keine zwei Geräte bzw. Standards mehr einsetzen, was für sich allein genommen die total cost of ownership erheblich senkt. Dazu kommt, dass Favendo mit dem Engineer bereits ein Produkt hat, mit dem sich Sensor-Infrastrukturen extrem einfach und remote pflegen lassen. Ein Kunde kann dann, wenn beispielsweise sein Lieferant – und das ist Standard in der Logistik – RFID zum Tracken seiner Assets, beispielsweise Paletten, verwendet, den Wareneingang mit RFID lösen und alle internen Wege mittels Beacons-Technologie verfolgen. Das ist das Ziel: intern Beacon-Technologie und extern den standardisierten RFID-Prozess aufgreifen. Denn es wird nicht nur immer wichtiger zu wissen, wo ist mein Produkt gerade in der Produktion, sondern auch, wie kommt es von A nach B, um weitere Kosten zu sparen, Laufwege zu optimieren oder so schneller produzieren zu können.“

Thomas