Fünf „verrückte“ Use Cases, die zeigen, dass iBeacons mehr draufhaben, als Push-Nachrichten zu triggern.

1. Ich will noch nicht nach Hause!

Das Lyngby Einkaufszentrum in Dänemark hat eine gute Möglichkeit gefunden, Kinder zu unterhalten und zu beschäftigen, während ihre Eltern einkaufen. Mit der App „GeoTrail GO“ wurde eine Indoor-Schatzsuche mit Indoor-Karten und Spielen eingerichtet. Diese Schatzsuche ermöglichte es den Kindern, virtuelle Schätze zu finden und Punkte zu sammeln.

Die iBeacon-Schnitzeljagd gibt den Eltern mehr Zeit und Ruhe zum Einkaufen und ermöglicht es so den Geschäftsinhabern, ihre Einnahmen zu steigern.

2. Wo treiben sich die Bengel wieder rum!

Der Kreuzfahrt Anbieter MSC ermöglicht es Eltern im Rahmen seines Bord-Konzepts „MSC for me“ ihre Kinder jederzeit auf dem Schiff zu orten und sich den Aufenthaltsort ihrer Kinder jederzeit auf dem eigenen Smartphone anzeigen zu lassen. Insgesamt verfügt beispielsweise die MSC Meraviglia über 18 Decks, eine Zahl die zeigt, wie nötig eine solche Kidsfinder-Funktion ist. Eltern können sich dann via Indoor-Navigation zu ihren Kindern leiten lassen.

Die jungen Gäste bekommen dafür beim Betreten des Schiffs Armbänder mit iBeacons, die permanent mit den auf dem Schiff verbauten Empfängern kommunizieren. Das gesamte Schiff ist extra für diese Technik konzipiert.

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3. Ich nehme noch einen!

Martini hat „Smart Cubes“ entwickelt, die Barkeeper automatisch informieren, wenn Gäste einen Refill wünschen. Das Tool hilft Barbesitzern ihr Geschäft effizient zu managen und den Besuchern ein neues Erlebnis zu bieten.

Der mit iBeacons und Flüssigkeitssensoren ausgestattete künstliche Eiswürfel erkennt, wenn das Glas leer ist und informiert via Bluetooth den Barkeeper über den Getränke-Notstand. Der Würfel gibt dem Barkeeper außerdem die genaue Position des Besuchers, so dass der Gast seinen Drink genießen kann, ohne auf der Jagd nach Personal seinen Platz verlassen zu müssen.

4. Bitte setzen Sie sich doch!

Um die Bequemlichkeit von schwangeren Frauen zu verbessern, beschloss die Bahn deshalb, ihnen bei der Zugfahrt einen Sitzplatz zur Verfügung zu stellen. Die Gesellschaft stellt schwangere Frauen dazu Beacons zur Verfügung, die diese in ihren Handtaschen mit sich tragen können. Sobald die Trägerin einen Zug betritt, aktiviert der Sender eine Signalleuchte, die das Personal darüber informiert, dass sich die Dame in einem Zug befindet.

Die Anzeige signalisiert auch anderen Personen im Zug, dass eine schwangere Frau an Bord ist und einen freien Platz benötigt. Passagiere, die auf den für diese Situation reservierten Plätzen sitzen, müssen ihre Plätze aufgeben. Das Signallicht blinkt solange, bis die Dame Platz genommen hat.

5. Do-it-yourself!

Der Changi-Flughafen in Singapur nutzt iBeacon-Technologie unter anderem, um die Einwanderungskontrolle zu automatisieren. Der Airport befindet sich insgesamt auf einem großen Do-it-yourself-Trip. Vom Self-Check-in über die Gepäckkennzeichnung bis hin zur automatischen Einreisekontrolle nutzen die Verantwortlichen die Beacon-Technologie, um den Flughafen effizienter zu machen und die wachsende Zahl der Passagiere ohne Kompromisse bei den Servicestandards zu bewältigen. Darüber hinaus wird ihnen bei Bedarf Navigation auf dem Flughafen angeboten. Auf dem Weg zu ihren Zielen werden die Passagiere natürlich auch über kommerzielle Angebote informiert.