Tracking in der Fertigungsindustrie

Wo ist Tracking in der Fertigung interessant?

Ensun, eine Plattform, die sich auf das Suchen und Finden von passenden Technologieanbietern spezialisiert hat, sitzt direkt an der Quelle, wenn es darum geht herauszufinden, welche Bereiche in der fertigenden Industrie gerade besonders relevant sind. Bei ensun konnte insbesondere durch den Launch der Apple Airtags ein Boom beim Thema Tracking festgestellt werden – nicht nur im privaten Raum, sondern auch in der Industrie.
Als Lösungsanbieter auf der ensun-Plattform bekommt Favendo zusätzlich ganz individuelle Einblicke, was die Nachfrage nach Tracking-Lösungen in der Industrie betrifft. Deshalb haben wir uns mal von unserem jeweiligen Standpunkt aus darüber unterhalten, inwiefern Tracking in der Industrie von Nutzen ist und welche Themen oder Schmerzpunkte gerade besonders relevant sind.

In der vergangenen Zeit hat ensun, als Plattform für Technologiescouting, ganz besonders einen Eindruck darüber bekommen, wo Tracking in der Industrie gebraucht wird. Vor allem in der Produktion und Logistik ist ein hoher Bedarf zu erkennen: Die Technologie kann zum Beispiel dazu verwendet werden, um Ersatzteile, Werkstücke oder Werkzeuge schneller zu finden und Materialien oder Produkte in der Produktion nachzuverfolgen. Genauso verhält es sich mit dem Diebstahlschutz – so kann verhindert werden, dass seltene und teure Werkzeuge oder ähnliches verschwinden. Auch im Container- und Behältermanagement kann die Technologie durchaus hilfreich sein.

Stellen Sie sich vor, Sie verpacken Ihr Produkt Indoor (z.B. Präzisionsrohre) in Container und verschicken diese dann an Ihre Kunden. Zum einen möchten sie natürlich wissen, welche Produkte schon eingepackt sind und wo genau auf Ihrem Gelände sie sich befinden. Zum anderen interessiert Sie sicher auch wo sich der Container befindet, sobald er Ihr Gelände verlassen hat. Hier schafft eine Kombination aus Indoor- und Outdoor (GPS)-Tracking mehr Transparenz.

Zudem wurde mit Corona das Hochpräzisions-Personen Tracking immer gefragter, um den Sicherheitsabstand zwischen den Mitarbeitenden sicherstellen zu können. Doch das ist nicht nur im Büro und zu Zeiten von Corona spannend, sondern auch in der Fertigung. Dies dient jedoch keinesfalls der Arbeitsüberwachung, sondern vielmehr der Sicherheit der Mitarbeitenden in Alleinarbeit oder eben auch generell der Prozessoptimierung.

An dieser Stelle wurde Favendo, als Lösungsanbieter hinzugezogen, um eine weitere Expertenmeinung einzuholen. Als Spezialisten für Real Time Location Services haben wir einen noch tieferen Einblick, wo die Nachfrage für Tracking in der herstellenden Industrie besonders hoch ist.

Zusätzlich zu den oben genannten Punkten, ist die Lauf- und Fahrtwegoptimierung ein sehr häufig aufkommendes Thema. Mittels Tracking können die Wege aufgezeichnet, ausgewertet und anschließend effizient optimiert werden. Dafür werden Positionsdaten, zum Beispiel via BLE oder GPS, berechnet und über eine Map (z.B. GoogleMaps oder Open Street Maps) in einer Frontend Application dargestellt oder können über eine Schnittstelle in ein bestehendes System (z.B. CRM /SAP) integriert werden. Die Verknüpfung der Ortungsdaten mit den Daten aus der Datenbank ermöglicht dann eine Auswertung, die Rückschlüsse auf Optimierungspotenziale zulässt. Klingt gut, oder?

Außerdem ist in Bezug auf das „Hochpräzisions-Personen Tracking“ wichtig anzumerken, dass zwischen „Tracking“ und „Tracing“ unterschieden wird. Mit „Tracking“ bestimmt man eine genaue Position, während „Tracing“ dafür geeignet ist, Kontakte (z.B. zwischen zwei Bluetooth-Chips) zu erkennen und nachzuvollziehen. Das Tracing allein kann jedoch keine Aussage darüber treffen, wo der Kontakt stattgefunden hat oder von welcher Qualität dieser war (Rücken an Rücken, Gesicht an Gesicht, Hände schütteln, etc.) – So wie man das aus der Corona-Warn App kennt.

Wie sind die Zukunftsaussichten für das Tracking in der Fertigungsindustrie?

Favendo und ensun sind dabei ganz klar einer Meinung: Tracking wird immer relevanter werden und häufiger zum Einsatz kommen, sobald den Unternehmen klar ist, wie sehr sich eine solche Asset Tracking Lösung lohnt. Denn klar, zu Beginn muss Zeit und Geld aufgebracht werden, um die Software an die individuellen Anforderungen anzupassen oder die Hardware zu installieren. Ist dieser Schritt getan, spart man an den genannten Ressourcen.

Außerdem kann Tracking für Qualitätsmanagement eingesetzt werden. So können beispielsweise komplexe Arbeitsprozesse oder auch minimale Roboterarmbewegungen getrackt und somit auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

Im Zusammenhang mit Tracking könnte in Zukunft auch vermehrt auf Drohnentechnik und 3D-Tracking gesetzt werden. Für beides wird eine hochpräzise Technologie wie Ultrabreitband (UWB) benötigt, die eine sehr hohe Messgenauigkeit gewährleistet. Vor allem in Lagern mit Hochregalen ist dies enorm hilfreich. So können Objekte positionsgenau geortet werden.

Da Trackingsysteme allerdings immer in Verbindung mit Ankerpunkten funktionieren, sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass die Integration eines Trackingsystems auch mit Infrastrukturaufwand verbunden ist. Auch wenn sich dieser Aufwand im Vergleich zum Nutzen relativiert.

Wir bedanken uns bei ensun für den spannenden Austausch und den Blick hinter die Kulissen einer Plattform für Technologiescouting!


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